Intimität ist selten in der Rockmusik. Noch viel seltener geht sie mit kompositorischem Können zusammen. Wer jedes Wort mit Bedacht wählt und die Arrangements musikalisch den Themen der Stücke anpasst, gilt als Architekt mit Formwille, aber wo Baupläne sind, können nicht ungefiltert Emotionen fließen. Sagt man so. Axel Bosse beweist auf seinem vierten Studioalbum „Wartesaal“ das Gegenteil, denn alles greift hier ineinander. Gelegenheit, die neuen Bosse-Werke live zu erleben gibt es bei der noch bis Dezember
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